Hanfsamen keimen

Zu Beginn beim Hanfsamen keimen lassen ist es wichtig, erst einmal zu wissen, wo man die Pflanzen wachsen lassen möchte, bevor man überhaupt welche kauft. Drinnen oder draußen – beide Varianten haben Vor- und Nachteile. Außen müssen Pflanzen länger wachsen und blühen, allerdings erhält man auch eine wesentlich ergiebigere Ernte als bei den Innenanbauten.

Wenn man sich für einen Favoriten unter den vielen Hanfsamen Sorten entschieden hat und bereits die jeweiligen Samen organisiert hat, müssen diese zuerst gekeimt werden lassen. Dafür braucht man weniger Kenntnisse, als man denkt und das Keimen kann von jedem durchgeführt werden, ohne dass man dafür zuvor große Studien praktiziert haben müsste.

Hanfsamen keimen

Zuerst lässt man die gekauften Hanfsamen zwischen 12 und 16 Stunden in einem Wasserbehälter aufquellen (weder kürzer noch länger), um so sicher zu stellen, dass die Samen jederzeit gleichmäßig und optimal befeuchtet sind. Bei Hanf gilt keine Ausnahme gegenüber anderen Pflanzen, beim Hanfsamen keimen lassen ist das entscheidende Kriterium genau wie überall auch das Bewässern.

Nach 24 Stunden ist der Samen aufgegangen und kann eingepflanzt werden
Nach 24 Stunden ist der Samen aufgegangen und kann eingepflanzt werden

Danach sollte man sich einen eigens vorgesehenen Keimbehälter beschaffen oder als Alternative zwei Teller und recht saugfähiges Papier nutzen, etwa Taschen- oder Küchentücher. Anschließend legt man mehrlagig feuchte Tücher auf den einen Teller und lässt das überschüssige Wasser ablaufen, um dann die Marihuana Samen mit möglichst großen Zwischenräumen auf den Tüchern verteilen zu können. Auch über die Hanfsamen kommen wieder mehrere feuchte Tuchlagen, von denen das überflüssige Wasser abgelaufen lassen wird, sodass die Samen komplett von feuchten Tüchern eingeschlossen sind.

Um nun die dunkle, feuchte Umgebung zu komplettieren, legt man danach den zweiten Teller oben drauf und setzt die Konstruktion an eine wärmere Stelle mit etwas über 20°C Temperatur, die nicht von direktem Licht beschienen wird, worauf man achten sollte, da die Dunkelheit erst einmal essentiell ist.

Tägliche Kontrolle ist nun wichtig: immer wieder sicherstellen, dass die Tücher befeuchtet sind und so den Keimprozess nicht unterbrechen können. Innerhalb weniger Tage, jedoch maximal zwei Wochen, werden die Samen eine Wurzel bilden und können dann sehr vorsichtig, etwa unter Zuhilfenahme einer Pinzette, in einen Behälter mit dem Wachstumsmaterial gegeben werden (bspw. Steinwolle oder Blumenerde). Dafür ist bereits ein wenige mm (maximal ein halber cm) großes und tiefes Loch ausreichend, in das man den Samen mit der Wurzel nach unten einpflanzt und es abschließend mit Erde zudeckt.

Nach ca. ein bis drei Tagen werden die Hanfsamen zu wachsen beginnen und hervorkommen. So einfach tut man Hanfsamen keimen lassen!

Helft uns wachsen und teilt!